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Premium-Cola-borations-Entflechtung

Wir trinken gern Premium Cola und das vorzügliche Biobier. Auch die anderen Softdrinks aus dem Premium-Dunstkreis genießen unsere Sympathien und werden guten Gewissens konsumiert. Die Tuchfühlung zu Premium Cola, dem Kollektiv und vornehmlich Uwe, geht schon etliche Jahre. Zwischen passiv und aktiv, haben wir die Entwicklung live verfolgt und waren auch mal Host für einen Colaesken Büroarbeitsplatz. Nebenbei haben wir in den vergangenen Jahren im Büro, auf Feiern und privat bewusst Premium mit eingebaut und so Pi mal Daumen circa 10 Paletten leere Premium-Flaschen mit verschuldet. Prost.

Umso glücklicher die Fügung, dass Uwe uns bei unseren ersten Gehversuchen begleitet hat und wir am Premium-Netzwerk partizipieren konnten. Wir kommen ja nicht originär aus der Getränkehökerei, so dass wir für Erfahrungsschätze sehr offen waren – insbesondere, wenn soviel Gedankenwerk zum korrekten Wirtschaften hinzukommt. Social Business wird das heutzutage wohl genannt.

In etlichen Gesprächen zeigte sich, dass wir ähnlich ticken, auch wenn wir manche Dinge bewusst anders angehen, als das Premiumkollektiv sie erdacht hat. Wieder andere Dinge adaptierten wir. Und wieder andere Herangehensweisen und gemeinsames Sparring führten wohl auch zu neuen Denkanstößen bei Premium. Rauchende Köpfe und Brainstorming ist ja wie Ping-Pong.

Nach über einem Jahr wird die Premium/1337Mate-Koop nun entflochten. Strukturelle Verantwortungen gehen wieder zurück zu uns, auch um die Kommunikationswege kürzer zu halten, um Uwe nicht über Gebühr einzuspannen und seine Nerven nicht überzustrapazieren. Natürlich läuft nicht alles glatt, schon gar nicht bei 1337Mate. Einige interne und externe Reibungsverluste und ein episch langer Rohstaoffmangel haben bei uns zu manch Unzuverlässigkeiten und Fails gesorgt und klingen immer noch nach – bei Mate-Trinkern, Premium, Händlern und Partnern.

Die Konsequenzen müssen aber wir tragen. Wir können die nicht auslagern. Und an der Lösung für die Menge an Herausforderungen arbeiten wir (wie zuletzt angedeutet) grad auf Hochtouren, damit es 1337Mate endlich 24/7 in immer mehr Ecken zu ordern gibt.

Uwe hat die Premium-Stützräder nun abgebaut und uns noch mal angeschubst…Fahren müssen wir nun selbst. Aber wir werden weiter Schnittstellen halten. Danke und Prost, man ist ja nicht aus der Welt :)

Wie politisch darf eine Marke sein?

Wir sind nur ein Getränk. Ein wenig Geschmack, etwas Wasser, Kohlensäure und Koffein. Aber hinter der flaschengewordenen Versuchung stecken Menschen und wir haben privat selbstverständlich auch eigene Gedanken und eine Philosophie. Aber dürfen wir damit hausieren gehen, selbst wenn das Thema gesellschaftlicher Konsens sein sollte? Wir wollen uns nicht anbiedern und es ist uns bewusst, dass man uns einen billigen Marketinggag unterstellen könnte.
Andererseits sehen wir uns in unserer Rolle als Unternehmer und Kommunikatoren auch in der Pflicht positiv zu wirken und vorzuleben und eben auch klare Stellung zu beziehen, selbst wenn man vielleicht potentielle Kunden vergrätzt. Im aktuellen Fall aber eben Kunden, die wir auch nicht in einer etwaigen Gastronomie bedienen wollen würden.
Wir haben kurzfristig 20er Gebinde für unseren Onlinehandel bekommen – nach vorigen Lieferengpässen und Versandproblemen. Der hochgerechnete Preis würde sich bei über 22 Euro bewegen. Die nächste “intelligente” Zahl wären 23 Euro, was einer Preissteigerung gleichkäme. Beim hin- und herüberlegen fiel uns einzig 19,45 als Positivum ein, mit oben benannten Risiken.
Da wir, als Agentur, in Kürze viel in Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen haben, bietet sich ein Special-Offer “NoNazi” an, bei gleichzeitiger Spende für einen Verein, der sich um Opfer rechter Gewalt kümmert: http://lobbi-mv.de/.
Wir betreten als junge Marke dünnes Eis, umso mehr freuen wir uns hierbei über Feedback. Wir leisten einen minimalen Beitrag für korrekteres Wirtschaften, das beginnt bei der schrittweisen Umstellung auf fairtrade und hoffentlich Bio, geht weiter mit der Zusammenarbeit mit Premiumcola, schließt Dumpinglöhne und Preisdruck aus. Vielleicht geht es aber noch einen Schritt weiter, durch klare Abgrenzung zu geistiger und aktiver Brandstiftung!